"Lost in Whatever"
Japan begegnete mir als Land der Gegensätze.
Neonlicht und Stille. Dichte Menschenmengen und unerwartete Einsamkeit.
Jahrhundertealte Traditionen neben einer Zukunft, die bereits begonnen hat.
Aus diesen Eindrücken entstanden Werke, die weniger dokumentieren als interpretieren.
Farben, Fragmente und Figuren verbinden sich zu persönlichen Erzählungen
über Bewegung, Veränderung und das Unterwegssein.
Jedes Bild ist ein Versuch, etwas festzuhalten,
das sich eigentlich nicht festhalten lässt: das Gefühl eines Ortes.
Nach meiner Reise entstand das Werk
"Lost in Whatever", 2026
Maße: 120x80x4cm
Mixed Media Kollage auf Leinwand
Noch vereint. Bald unterwegs.
Im Sinne des Wabi-Sabi: zusammen entstanden, getrennt weitergereist.
Die Reise beginnt ...
Der Anfang einer Reise
Das erste Bild reist weiter
Während eines langen Fluges nach Narita entstanden interessante Gespräche mit meinem bis dahin unbekannten Sitznachbarn Josh aus London.
Als wir uns verabschiedeten, bekam er die erste Karte des Traveling Art Projects.
Shinjuku Station
Von Shinjuku zum Fuji
Von Tokios größtem Bahnhof mit dem Bus zum Fuji. Eine weitere Station auf der Reise der kleinen Werke durch Japan.
japanische Glücksbringer
Oshino Hakkai
Zwischen den traditionellen Tanuki-Figuren von Oshino Hakkai mit Blick auf den Fuji fand eine weitere kleine Reisende ihren Platz. Die japanischen Glücksbringer stehen für Offenheit, Begegnungen und unerwartete Wege. Werte, die auch das Traveling Art Project begleiten.
Lichtermeer von Osaka
Dotonbori
Wo sich die Lichter im Wasser des Kanals spiegeln und die Stadt niemals zur Ruhe kommt, liegt Dotonbori, das leuchtende Herz Osakas. Zwischen Menschen aus aller Welt, Gerüchen aus den Garküchen und unzähligen Geschichten fand eine der kleinen Karten ihren Platz, bevor sie ihre Reise fortsetzte.
Osaka
Vorfreude auf Tokio
In einem kleinen Shop in Osaka entdeckten wir dieses T-Shirt. Tokio stand noch auf unserem Reiseplan, doch der Name war bereits überall präsent. Ein zufälliger Fund zwischen Vorfreude, Erwartungen und den vielen kleinen Begegnungen, die eine Reise besonders machen.
Marble Ninja Stars
Osaka Castle
Vor der Kulisse des Osaka Castle begegneten wir den „Marble Ninja Stars“. Zwischen Akrobatik, Straßenkunst und vielen neugierigen Besuchern entstand ein spontanes Gespräch. Die Künstler nahmen eine der kleinen Reisekarten mit und wurden Teil des Traveling Art Projects.
So wurde aus einer zufälligen Begegnung eine neue Station auf der Reise des Kunstwerks.
Heimat in der Ferne
Kölner Dom in Osaka
Mitten in Osaka tauchte plötzlich ein Stück Heimat auf: der Kölner Dom. Tausende Kilometer von Zuhause entfernt erinnerte dieses unerwartete Wiedersehen daran, wie nah sich ferne Welten manchmal sein können.
Die heiligen Rehe
Nara
Im Nara-Park leben hunderte frei laufende Sikahirsche. Im Shintoismus gelten sie als heilige Boten der Götter und werden seit Jahrhunderten besonders geschützt. Viele der Tiere haben gelernt, sich vor Besuchern zu verbeugen, bevor sie einen Reh-Keks erhalten.
Zwischen Tradition, Respekt und Neugier entstand diese Begegnung mit einer der kleinen Reisekarten.
Inspiration
Kyoto
Kyoto gilt als kulturelles Herz Japans. Zwischen Tempeln, Gärten und jahrhundertealten Handwerkstraditionen begegnet Kunst hier auf Schritt und Tritt dem Alltag. Vor der Kyoto City Senior High School of Art machte eine der kleinen Reisekarten Halt. Ein stiller Gruß zwischen zwei künstlerischen Welten.
Unterwegs
Im Shinkansen
Mit bis zu 300 km/h raste der Shinkansen durch Japan. Für die kleine Reisekarte war es nur eine weitere Etappe ihrer Reise zwischen zwei Metropolen, voller Erwartungen auf das, was noch kommen würde.
Tokio - Shibuya Scramble Crossing
Kunst im Vorbeigehen
Shibuya Artboard
Direkt am Shibuya Crossing fand diese kleine Reisekarte ihren Platz zwischen den Aushängen eines Kunstgeschäfts. Ein kurzer Halt mitten im kreativen Puls Tokios, bevor die Reise weiterging.
Über den Dächern Tokios
Shibuya Sky
Über den Dächern Tokios traf die kleine Reisekarte auf die größte Stadt der Welt. Ein Moment zwischen Weite, Staunen und unendlichen Möglichkeiten.
Das passt auch schön zum Gedanken deines Traveling Art Projects: Die kleinen Bilder reisen durch eine riesige Welt und sammeln unterwegs Geschichten.
Catboard-Gebäude
Shinjuku
Die riesige 3D-Katze auf dem Catboard-Gebäude gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Shinjukus. Zwischen Leuchtreklamen, Menschenmengen und digitaler Fantasie fand auch diese kleine Reisekarte ihren Platz, mitten im pulsierenden Herzen Tokios
Japan in Bildern
Das Traveling Art Project erzählt von Begegnungen, Zufällen und kleinen Momenten. Doch auch die Orte selbst wurden Teil der Reise. Zwischen pulsierenden Metropolen, stillen Gärten und weiten Ausblicken entstanden Eindrücke, die Japan für uns unvergesslich gemacht haben.
OSAKA
Nara & Kyoto
Sakura
Tokyo
Kulinarisch
富士山 – Fujisan
Es gibt Bilder, die man fotografiert. Und es gibt Momente, die man fühlt. Der erste Blick auf den Fujisan gehörte für mich zur zweiten Kategorie. Seine Ruhe, seine Größe und seine besondere Präsenz haben mich tief berührt. Unter all den Eindrücken Japans bleibt dieser Moment für mich unvergesslich.