Meine Creatures sind wiederkehrende Figuren meiner künstlerischen Arbeit. Sie stehen stellvertretend für den Menschen, seine Verhaltensweisen, Widersprüche und seine Rolle innerhalb gesellschaftlicher Strukturen.

Ihre Erscheinung ist bewusst verfremdet. Anatomische Regeln, klassische Schönheitsideale und eindeutige Zuschreibungen verlieren ihre Bedeutung. Was bleibt, sind Haltung, Ausdruck und Interaktion.

Mal treten sie als Individuen auf, mal als Teil einer Gruppe. Sie beobachten, reagieren, passen sich an oder widersetzen sich. Dabei bewegen sie sich zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung, zwischen Individualität und gesellschaftlichen Erwartungen.

Die Creatures sind weder Helden noch Karikaturen einzelner Personen. Sie ermöglichen mir, menschliches Verhalten aus einer gewissen Distanz zu betrachten, gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen und Widersprüche mit Ironie und gelegentlich grotesker Überzeichnung sichtbar zu machen.

Inzwischen haben sie sich von der Leinwand gelöst. Sie erscheinen in Skulpturen, Installationen und meinem Traveling Art Project, bei dem sie ihren ursprünglichen Entstehungsort verlassen und Teil neuer Zusammenhänge werden.

Die Creatures sind keine Fantasiewesen aus einer anderen Welt. Sie sind eine andere Sicht auf unsere eigene.

Creatures in motion

  • Einige meiner Creatures haben inzwischen mein Atelier gegen ein neues Zuhause eingetauscht.

  • Hier ein paar Eindrücke von Menschen, die sich für eines meiner Originale entschieden haben.

  • Besonders schön finde ich, wenn ich erfahre, wo meine Arbeiten gelandet sind und welche Menschen sie künftig begleiten.

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aus 2D wird 3D

Skulpturen

Meine Creatures sind längst nicht mehr nur Teil meiner Malerei. Mit den ersten Skulpturen habe ich begonnen, ihre charakteristischen Formen in den dreidimensionalen Raum zu übertragen.

Auch als Skulpturen bleiben die Figuren bewusst verfremdet. Proportionen und anatomische Regeln spielen keine feste Rolle. Mich interessiert, wie durch einfache Formen, Farbe und Haltung ein eigener Ausdruck entsteht.

Anders als auf der Leinwand lassen sich die Creatures nun von allen Seiten betrachten. Je nach Blickwinkel verändern sich ihre Wirkung und die Beziehungen der Figuren zueinander. Für mich ist das eine spannende Erweiterung meiner bisherigen Arbeit.

Reduktion in XXL

In „Family Portrait“ reduziere ich meine Creatures auf wenige Farben und Formen. Gesichter, Details und individuelle Merkmale verschwinden. Was bleibt, sind drei Figuren und ihre Beziehung zueinander.

Mich interessiert, wie wenig es braucht, um aus abstrakten Formen menschliche Identitäten und soziale Zusammenhänge entstehen zu lassen.

 Dein eigenes Creature? 

Du hast Interesse an einem meiner Originalwerke? Schreib mir direkt, wenn du Fragen zu einem Creature, zur Verfügbarkeit oder zum Preis hast.

Oder besuche mich auf einer meiner nächsten Ausstellungen und entdecke die Arbeiten persönlich.

Ich freue mich auf den Austausch!